Bissiger Panda…

die Shenyang J-5 (MiG 17 F)

Vom Original zum Modell

Ein eigenständiger Teil der Sammlungen des Luftfahrtmuseums Hannover-Laatzen sind die über 1.000 Maßstabsmodelle, vornehmlich der internationalen Standards 1/72 und 1/48.

Solche originalgetreuen Miniaturen ermöglichen Betrachtern musealer Technikgeschichte den „Überblick“, nicht allein auf das einzelne Exponat (mitunter sogar als einzige Möglichkeit der dreidimensionalen Schau, wenn es kein erhaltenes Original mehr gibt), sondern auch auf Entwicklungslinien des Flugzeugbaus durch hier mögliche Reihung und Gegenüberstellung; manchmal schließen sie sogar Lücken in der Präsentation der Originale. Ihre kunsthandwerkliche Qualität allein ist ein Schauvergnügen.

In unserer Reihe ´Modell des Monats´ stellen wir Ihnen dieses Mal die Shenyang J-5 vor, den rotchinesischen Lizenzbau der sowjetrussischen MiG 17 F, welche zur Mitte der 1950er Jahre für annährend eine Dekade der Standardabfangjäger des Warschauer Pakts war und sich noch als angegrauter Veteran bis in die 1970er Jahre erfolgreich in der Luftverteidigung Nordvietnams mit amerikanischen Jets herumschlug.

Das Luftfahrtmuseum zeigt ihre Vorgängerin, die MiG 15 im Original und verschiedene Modelle der MiG 15 und 17, u.a. in den Farben der NVA Luftstreitkräfte in den gängigen Maßstäben.

 

Das Modell:    Die MiG 17 F/ Shenyang J-5 von Airfix in 1/72

Seit 2019 unter der Dachmarke Hornby Hobbies auf dem Markt, ist der Airfix-Bausatz mit 84 Teilen plus Schiebebildersatz ein anspruchsvoller und schöner Kit. Sauber ausgeführt und fein detailliert bietet er die Wahl zwischen zwei Maschinen der sowjetischen und der nordvietnamesischen Luftstreitkräfte, letztere als Lizenzfertigung der VR China unter der Bezeichnung Shenyang J-5. Eingesetzt war die dargestellte Maschine des 932. Fliegerregiments im Sommer 1969 von Tho Xuan aus in der Abwehr US-amerikanischer Luftangriffe; sieben Abschüsse gegnerischer Flugzeuge waren auf dem Bug des Jägers zu jener Zeit vermerkt.

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Die MiG 17 F von Airfix im Maßstab 1/72, wir haben sie als Shenyang J-5 in den Farben Nordvietnams gebaut.

Das Original:  Optimierung eines Klassikers

Phänomenal betrachtet, braucht man eine MiG 15 nur an der Nase festzuhalten & an Schwanz und Flügeln zu ziehen, um nacheinander eine MiG 17, 19 und – mit einem Plopp – eine MiG 21 zu erhalten. Etwas langweiliger formuliert zeigt sich die Reihe von Jagdeinsitzern des Konstruktionsbüros um Mikojan und Gurewitsch als permanente Optimierung von Aerodynamik und Leistung einer bewährten konstruktiven Idee.

Begonnen hatte alles mit der Messerschmitt P 1101 und einem britischen Düsentriebwerk, dem Rolls Royce Nene. Beides gelangte zum Kriegsende in die Hände der Sowjets – der deutsche Jet als Kriegsbeute nur auf Papier (den einzigen Prototypen hatten die Amerikaner mitgenommen), das britische Triebwerk als Waffenhilfe und Zeichen guten Willens der Westalliierten.

Weltweit im Einsatz

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Startklar. Die Luftüberlegenheit der USA machte eine provisorische Flecktarnung der MiGs am Boden überlebenswichtig.

Diese Spitzentechnologie verband das MiG-Team mit den damaligen eisernen Regeln russischer Militärtechnik: Einfach, funktional, zuverlässig, zweckmäßig. Im Dezember 1947 flog der Prototyp des 10 m kurzen, einsitzigen und einstrahligen Abfangjägers MiG 15 mit um 35° zurückgepfeilten Tragflächen und 2.270 kp Standschub aus dem RD-45F-Triebwerk, einem Nachbau des Nene. Schnell wurde der Typ zum Standardmuster der sowjetischen und verbündeter Luftstreitkräfte weltweit, seine robuste Konstruktion und Wartungsfreundlichkeit bei hoher Leistung machten ihn zu einem Klassiker der Militärluftfahrt.

Bereits 1950 stieg mit der grundlegend überarbeiteten und leistungsgesteigerten MiG 17 (Länge 11,26 m, Flügelpfeilung: 45°, Höchstgeschwindigkeit 1.113 km/h mit dem weiterentwickelten VK-1A-Triebwerk) der Nachfolger auf – während die MiG 15 im Koreakrieg ihre Qualitäten unter Beweis stellte, und sich dort – obwohl für die Abfangjagd und nicht den Luftkampf gebaut – einzig dem US-amerikanischen Topjäger F-86 Sabre unterlegen zeigte. Ein Menetekel: denn über 15 Jahre später war es dieser inzwischen technisch schon überholte Nachfolger, die MiG 17 der Baureihe F, welche im Vietnamkrieg die selbstbewusste US-Luftwaffe erneut düpierte.

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Über dem geteilten Lufteinlauf für das Nachbrennertriebwerk VK-1F ist die Bordkamera zu erkennen, die mit den Waffen gekoppelt Abschüsse dokumentierte.

Kanonen gegen Raketen

In Polen und China lizenzgefertigt, war die MiG 17 (Nato-Code: „Fresco“) ab 1965 in der Luftverteidigung Nordvietnams mit ihrer starken Bewaffnung von 2x 23 mm und 1x 37 mm-MK sowie exzellenter Wendigkeit durch ihre kompakte Form mit großen Steuerflächen in geringen Höhen den weit leistungsfähigeren, jüngeren US-Jets überlegen, welche für hohe Geschwindigkeit in großer Höhe und Luftkämpfe mit weittragenden Raketen ausgelegt waren – jedoch nicht beweglich genug für die enge Kurbelei dicht über dem Dschungel, bei der ihre Lenkwaffen durch den Erdschatten irritiert und zudem von den MiGs ausgekurvt werden konnten: Eine weitere der vielen strategischen und taktischen Frustrationen, welche die USA in ihrem militärischen Engagement in Südostasien erlebten.

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Am Heck von einem Ölfass abgestützt, zeigt das Modell in dieser Aufsicht sehr schön die drei Grenzschichtzäune je Fläche und lässt das voll detaillierte Cockpit immerhin erahnen.

Ob aus russischen Arsenalen oder rotchinesischem Lizenzbau, ob mit zusätzlichen Außentanks zur Erhöhung der Flugdauer, die bulligen, einfachen Jets blieben (zusammen mit wenigen MiG 19 und MiG 21) in den Händen ihrer hochmotivierten vietnamesischen Piloten bis zum Kriegsende eine ständige Gefahr für die Air Force- und Navy-Piloten – überdies in ihrem ökonomischen Kampfwert eine Provokation der Hochtechnologie. Und wir gestatten uns, sie jenseits aller Politik als „Nordvietnams bissige Pandas“ in respektabler Erinnerung zu behalten.

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Unteransicht mit Außentanks; die stimmige Aerodynamik der Konstruktion ist augenfällig. Am Bug ist die schwere Kanonenbewaffnung zu erkennen.       

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Die NVA der DDR flog alle Versionen der MiG 17, hier eine PF in der Modellausstellung des Museums.

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Heimkommen. Unsere Shenyang J-5 “auf Glas“ fotografiert. Ganz ohne Photoshop verschwimmt im Gegenlicht der Unterschied von Original und Modell.

 

Schnell mal nachschauen, bitte…

Die Focke-Wulf Fw 189 Uhu

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Die Focke-Wulf Fw 189 im Maßstab 1/72 von Airfix, hier als Aufklärer der slowakischen Streitkräfte 1943.

 

Vom Original zum Modell

Ein eigenständiger Teil der Sammlungen des Luftfahrtmuseums Hannover-Laatzen sind die rund 1.000 Maßstabsmodelle, vornehmlich der internationalen Standards 1/72 und 1/48.

Solche originalgetreuen Miniaturen ermöglichen Betrachtern musealer Technikgeschichte den „Überblick“, nicht allein auf das einzelne Exponat (mitunter sogar als einzige Möglichkeit der dreidimensionalen Schau, wenn es kein erhaltenes Original mehr gibt), sondern auch auf Entwicklungslinien des Flugzeugbaus durch hier mögliche Reihung und Gegenüberstellung; manchmal schließen sie sogar Lücken in der Präsentation der Originale. Ihre kunsthandwerkliche Qualität allein ist ein Schauvergnügen.

Heute stellen wir Ihnen in der Reihe ´Modell des Monats´ das zweimotorige, dreisitzige Nahaufklärungs- und Mehrzweckflugzeug Focke-Wulf Fw 189 Uhu vor, Standardmuster für diese Aufgaben bei der deutschen Wehrmacht und ihren Verbündeten im zweiten Weltkrieg.

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Die fast vollverglaste Kabine des „Uhu“ bot exzellente Sichtverhältnisse ringsum. Die gelben Markierungen dienten zur Freund/Feind-Kennung bei den Achsenmächten an der Ostfront.

Das Modell:                Ein Uhu für die Slowakei

Unser 1/72-Kit mit 67 Teilen und Schiebebildersatz ist der klassische Bausatz von Airfix („Haldane Place, London S.W. 18“) von 1967, um 2010 von Hornby Hobbies Limited in Kent mit zwei alternativen Dekorationen neu aufgelegt, neben der obligaten Luftwaffenversion auch für einen Aufklärer der slowakischen Luftstreitkräfte.

Das Museum zeigt mehrere, vornehmlich deutsche Versionen der Maschine im Modell; wir bilden hier aber ein solches Exemplar der slowakischen Armee aus dem Jahr 1943 ab, deren Maschinen an der Ostfront eingesetzt waren.

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Klare und saubere Linien zeichneten die Konstruktion aus, welche Eleganz und strukturelle Stärke vereinte.

Das Original:              Die Fw 189, das Fliegende Auge des Heeres

Unter Leitung Prof. Kurt Tanks von Erhard Kosel beim Bremer Flugzeugbauer Focke-Wulf auf eine Ausschreibung des Reichsluftfahrtministeriums von 1937 hin konstruiert und im darauffolgenden Jahr geflogen, wurde die Fw 189 „Uhu“ der meistgenutzte Typ für Nahaufklärung, aber auch für Kurierflüge und Störeinsätze über dem Gefechtsfeld in der Luftwaffe. Zwischen 1939 und 1944 wurden über 830 Exemplare in drei Hauptversionen gebaut und an allen Fronten der Wehrmacht, vornehmlich aber in Russland mit großem Erfolg eingesetzt.

Die überaus zweckmäßige, robuste und dabei technisch anspruchsvolle Ganzmetall-Konstruktion hatte bei einer Länge von 12,30 m und einer Spannweite von 18,40 m ein Leergewicht von 2.830 kg. Mit drei Mann Besatzung flog die von zwei luftgekühlten Argus As 410 12-Zylinder-Reihenmotoren angetriebene Maschine bei einer normalen Reichweite von 670 km rund 360 km/h schnell. Die fast vollverglaste Kabine war auf den Mittelteil der Tragfläche aufgesetzt und bot nahezu unbegrenzte Sicht für den Piloten, den Beobachter/ Navigator und den Bordmechaniker/ Heckschützen. Die Motorgondeln befanden sich vor den Fahrwerkschächten und Benzintanks in den beiden Leitwerksträgern, die durch die Tragfläche liefen und am Heck durch das Höhenleitwerk verbunden waren. Dies sicherte neben der hervorragenden Sicht und einem guten Schussfeld für beide Abwehrstände zugleich eine hohe Festigkeit der Konstruktion.

Wertvoll

Nicht wenige Fw 189 kamen von gegnerischer Flak und Jägern recht lädiert dennoch wieder heim – entsprechend beliebt war der Typ bei seinen Besatzungen. Seine Bewaffnung bestand neben den erwähnten beiden rückwärtigen Abwehrständen mit je einem 7.9 mm MG (später je einem Zwillings-MG) aus zwei starr eingebauten 7,9 mm MG in den Tragflächenwurzeln; dazu konnte an vier Aufhängungen unter den Flächen je eine 50 kg-Bombe mitgeführt werden.

Die entscheidende Ausrüstung bestand jedoch aus Reihenbild- und Handkameras: die zeitkritischen taktischen Aufklärungsflüge von oft behelfsmäßigen Flugplätzen aus und in niedriger Höhe über der Front gaben dem Typ den Ehrentitel „Fliegendes Auge des Heeres“ und waren von unschätzbarem Wert für die Kampfführung. Entsprechend waren die Nahaufklärer vorrangiges Ziel der gegnerischen Luftabwehr und wurden daher wo immer möglich von eigenen Jägern begleitet.

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Die Spannweite des Originals von 18,40 m kommt auch im Modell zur Geltung.

In Lizenz

Der allgemeinen Praxis in der deutschen Rüstung folgend wurde auch die Serienfertigung der Fw 189 vom bremischen Stammwerk in Luftfahrtfirmen verbündeter oder okkupierter Staaten ausgelagert, um eigene Kapazitäten für „hochsensible“ Typen freizuhalten. So wurde der Uhu in der Tschechei und in Frankreich gefertigt, teilweise von den dortigen Flugzeugbauern sogar in Lizenz weiterentwickelt oder variiert.

Nach Kriegsende konstruierte die Sowjetunion auf der Basis des Uhu ein eigenes Flugzeug gleicher Aufgabenstellung. Die von P. Suchoi betreute Entwicklung wurde intensiv getestet, aber nicht in Serie gebaut.

In slowakischen Farben

Nach Trennung von der Tschechei war die Slowakische Republik von 1939 bis 1945 abhängig von und verbündet mit den Achsenmächten; ihre Armee erhielt Rüstungsgut vornehmlich vom Deutschen Reich. Dazu zählten auch Flugzeuge insbesondere zur Heereskooperation wie die hierzu prädestinierte Focke-Wulf Uhu. Unabhängig vom eigentlichen Kampfwert wurden diese Maschinen dabei wohl wesentlich propagandistisch genutzt, sie symbolisierten in Bild- und Textberichten die Phalanx von Verbündeten Deutschlands in Ost- bis Südosteuropa, welche sich vom Reich modern ausgerüstet dem Angriff auf die Sowjetunion angeschlossen hatten.       

Konnten wir Sie neugierig auf mehr machen? Dann würden wir uns über Ihren Besuch im Luftfahrtmuseum in der Ulmer Straße direkt am hannoverschen Messegelände freuen! 

sb

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 „Schnell mal nachschauen, bitte…“ Diese dringende Anforderung der Heeresverbände brachte die Nahaufklärer der Luftwaffe binnen kürzester Zeit in die Luft.

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Unteransicht unserer Fw 189. Beachte die Landescheinwerfer in den Flächen und den teilverglasten Cockpitboden.

 

Schwanengesang…

die Me Bf 109 G-10

 

Vom Original zum Modell

Ein eigenständiger Teil der Sammlungen des Luftfahrtmuseums Hannover-Laatzen sind die über 1.000 Maßstabsmodelle, vornehmlich der internationalen Standards 1/72 und 1/48.

Solche originalgetreuen Miniaturen ermöglichen Betrachtern musealer Technikgeschichte den „Überblick“, nicht allein auf das einzelne Exponat (mitunter sogar als einzige Möglichkeit der dreidimensionalen Schau, wenn es kein erhaltenes Original mehr gibt), sondern auch auf Entwicklungslinien des Flugzeugbaus durch hier mögliche Reihung und Gegenüberstellung; manchmal schließen sie sogar Lücken in der Präsentation der Originale. Ihre kunsthandwerkliche Qualität allein ist ein Schauvergnügen.

In unserer Reihe ´Modell des Monats´ stellen wir Ihnen dieses Mal die Messerschmitt Bf 109 G-10 vor, die letzte in nennenswerter Zahl gebaute Version des Standardjagdflugzeuges der deutschen Luftwaffe und ihrer Verbündeten im zweiten Weltkrieg.

Das Luftfahrtmuseum zeigt eine aus dem Mittelmeer geborgene und komplett restaurierte G-2, verschiedene Exemplare der Daimler-Benz-Motoren DB 601, 603 und 605 sowie Modelle aller Baureihen der „109“ in den gängigen Maßstäben.

 

Das Modell:                Die 109 G-10 von Revell in 1/72

Inzwischen auch schon ein Klassiker wie sein Vorbild ist der Revell-Bausatz aus Bünde mit 37 Teilen plus Schiebebildersatz aus den 1990er Jahren. Sauber ausgeführt, fein detailliert und passgenau, lässt er die Wahl zwischen zwei Maschinen der deutschen Luftwaffe im letzten Kriegswinter. Wir haben uns jedoch für einen Jäger der königlich ungarischen Streitkräfte aus dem Frühjahr 1945 entschieden.

 

Das Original:              Sterbender Schwan

Tja, die „109“: 1935 unter Prof. Willy Messerschmitt in den Bayerischen Flugzeugwerken in Augsburg entworfen und in die Luft gebracht, ist ein Superlativ der Luftfahrt. Das mit rund 35.000 Stück meistgebaute deutsche Flugzeug bis heute, der weltweit meistgebaute Jäger (wahrscheinlich insgesamt, zumindest aber aller Kolbenmotorflugzeuge) und der Flugzeugtyp, auf dem die meisten Luftsiege erkämpft wurden. Rekordinhaber und Sieger zahlreicher Flugwettbewerbe in den Jahren vor dem zweiten Weltkrieg, war der einsitzige Ganzmetalltiefdecker mit Einziehfahrwerk und geschlossenem Cockpit ein Meilenstein der Aviation und das Standardjagdflugzeug der zweiten deutschen Luftwaffe, im Einsatz auch bei fast allen verbündeten und einigen neutralen Staaten bis 1945 – und in einigen Luftwaffen sogar Jahre darüber hinaus.

Bis zur Baureihe F und ins Jahr 1942 Spitzentechnologie, war die Baureihe G der notwendige Versuch zur Balance von Leistung und Robustheit, diversen taktischen Profilen und Produktionsvereinfachung des Typs. Die Focke-Wulf 190 übernahm die leistungsmäßige Führungsposition in der deutschen Jagdwaffe bis zum Erscheinen der Me 262, gegnerische Entwicklungen überflügelten die „109“ konstruktiv zunehmend – doch die Piloten, welche darauf zu „Assen“ geworden waren, fingen diesen Verlust durch Vertrautheit mit und Vertrauen in das Flugzeug auf und hielten den Typ in der Einsatzbilanz an der Spitze.

Das Entwicklungsteam in Augsburg arbeitete derweil fieberhaft an der ständigen Optimierung: Stärkere Motoren und Bewaffnung ohne Einbußen an der Aerodynamik bei gleichzeitig zunehmend angespannter Rohstoff- und Produktionslage in der kleinen Zelle unterzubringen, ohne die Massenfertigung zu beeinträchtigen, stellte eine immense Herausforderung dar, die immer schwerer zu bewältigen war.

Abfangjagd

War die Version G-6 noch der klassische Kompromiss von Leistung, Einsatzspektrum und Fronttauglichkeit, ließ die Kriegslage im Jahr 1944 nur noch die Anforderungen reiner Luftverteidigung gegen eine nun übermächtige Allianz zu: Steigleistung, Gipfelhöhe, Geschwindigkeit und Feuerkraft. Mit dem Daimler-Benz DB 605 D, 685 km/h und Armierungen bis zu einer 30 mm-MK und zwei 13 mm-MG war die G-10 die schnellste und stärkste Version der 109, ein reiner Abfangjäger – und doch nur noch in den Händen erfahrener Piloten den besten alliierten Konstruktionen ebenbürtig. Im Vergleich zur G-6 aerodynamisch wieder „sauberer“ und dem Erscheinungsbild der Baureihe F angeglichen, nivellierten die Kriegslage und der allgegenwärtige Mangel an Personal, Material und Treibstoff auf deutscher Seite um die Jahreswende 1944/45 doch zumeist die Stärken dieser Konstruktion. So wurde das markante Motorgeräusch der G-10 zum Schwanengesang nicht allein der 109, sondern der ganzen Luftwaffe.

In Lizenz

Die königlich ungarische Luftwaffe, Magyar Királyi Légiero in der Landessprache, erhielt noch bis kurz vor Kriegsende verschiedene Flugzeugtypen deutscher Herkunft, so neben der Me Bf 109 der Baureihen F und G vor allem die zweimotorige Me 210, die Bomber Junkers Ju 86 und 87 und den Nahaufklärer Focke-Wulf Fw 189 in nennenswerten Zahlen.

Die Me Bf 109 wurde dort auch in Lizenz gebaut; einige jener Exemplare gingen sogar zur deutschen Luftwaffe. Die letzten Versionen der 109, die in kleinen Stückzahlen der ungarischen Luftwaffe zuliefen, waren G-14 und G-10. Unser Modell zeigt eine solche Maschine aus der Schlacht um Budapest vom Dezember 1944 bis Februar 1945; es waren die letzten koordinierten Einsätze der Magyar Királyi Légiero. 

sb

Konnten wir Sie neugierig machen? Dann würden wir uns über Ihren Besuch des Luftfahrtmuseums in der Ulmer Straße gegenüber dem hannoverschen Messegelände freuen!                           

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Foto 1: Eine Me Bf 109 G-10 der ungarischen Luftwaffe aus dem Revell-Bausatz in 1/72.

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Foto 2: Der permanent montierte Zusatztank war Standard ab der Baureihe G, der DB 605 D machte zusammen mit der schweren Bewaffnung eine überarbeítete Bugverkleidung der G-10 nötig.

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Foto 3: Die letzte Version der 109 stand bis Kriegsende im Einsatz, so auch in der Schlacht um die ungarische Hauptstadt.

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Foto 4: Wie bei der deutschen Luftwaffe waren Farbgebung und Kennzeichnung der ungarischen Maschinen zum Kriegsende von striktem Sichtschutz bestimmt. Der Farbauftrag bei unserem Modell

erfolgte ausschließlich durch Pinsel.

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Foto 5: Nur die Unterseite bot im Frühjahr 1945 noch die vollständigen Nationalitätskennzeichen.

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Foto 6: „Familienfoto“: Eine G-10 der II. Gruppe des JG 7 wie vom Revell-Bausatz vorgesehen und unsere ungarische Ausführung.

 

Ende einer Ära: 

Die Fiat C.R. 42 Falco

Vom Original zum Modell

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Die Fiat C.R. 42 in 1/72 von der britischen Revell-Tochter, 1965.

Ein eigenständiger Teil der Sammlungen des Luftfahrtmuseums Hannover-Laatzen sind die über 1.000 Maßstabsmodelle, vornehmlich der internationalen Standards 1/72 und 1/48.

Solche originalgetreuen Miniaturen ermöglichen Betrachtern musealer Technikgeschichte den „Überblick“, nicht allein auf das einzelne Exponat (mitunter sogar als einzige Möglichkeit der dreidimensionalen Schau, wenn es kein erhaltenes Original mehr gibt), sondern auch auf Entwicklungslinien des Flugzeugbaus durch hier mögliche Reihung und Gegenüberstellung; manchmal schließen sie sogar Lücken in der Präsentation der Originale. Ihre kunsthandwerkliche Qualität allein ist ein Schauvergnügen.

Heute stellen wir Ihnen als „Modell des Monats“ die Fiat C.R. 42 Falco vor. Mehrere Miniaturen dieses weltweit letzten Doppeldecker-Jagdflugzeuges finden sich in verschiedenen Versionen in den Vitrinen der Ausstellungshalle 2.

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Im Krieg wechselte das satte Grün der Oberseiten italienischer Kampfflugzeuge zu einer Flecktarnung von Sandgelb mit Olivgrün.

 

Das Modell:                            Fiat C.R. 42 Falco (Revell, 1/72)

Dieser Bausatz der britischen Revell-Tochter mit 29 Teilen und Schiebebildern kam 1965 auf den Markt und war ein Jahr später auch in Deutschland erhältlich. Unser Exemplar aus dem Museumsfundus datiert nach dem Kartonbild aus den 1970er Jahren; die Schiebebilder funktionierten fast 50 Jahre nach Druck noch tadellos…Hut ab!

Unser Exemplar zeigt eine Maschine von der 85. Staffel, 18. Gruppe der italienischen Luftwaffe, welche zum Ende der Luftschlacht um England im Herbst 1940 in Belgien lag.

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Auch heute noch ein schöner Bausatz – der zudem Möglichkeiten zur zeitgemäßen Detaillierung lässt. Wir allerdings haben diese Falco fast so gebaut, wie sie 1965 gemeint war…

Das Original:                          Letzte ihrer Art: die C.R. 42 Falco

Die italienische C.R. 42 als Vollendung der renommierten Konstruktionsreihe von einsitzigen Fiat-Jagddoppeldeckern hob im Mai 1938 vom Boden ab. Entworfen von Celestino Rosatelli („C.R.“), war die ansprechende und agile „Falco“ (Falke) die letzte ihrer Art – und geboren aus einer Fehlbeurteilung. Tatsächlich brachte danach keine Nation mehr einen Fronteinsatzjäger in der Auslegung als Doppeldecker mit starrem Fahrwerk und offenem Cockpit heraus.

Die sehr gute Einsatzbilanz des Vorgängers C.R. 32 im spanischen Bürgerkrieg brachte die italienischen Militärs zur Überzeugung, dass die anerkannte Wendigkeit und leichte Bauart von Doppeldeckern weiterhin allen Anforderungen des Luftkampfes genügten, und so wurde die Produktion der C.R. 42 in Auftrag gegeben. Doch waren die Luftsiege der italienischen und nationalspanischen Piloten vor allem Folge eines höheren Ausbildungsstandes sowie optimierter Einsatzführung und oft gegen bereits zersplitterte republikanische Einheiten zustande gekommen – und also nicht vorrangig technisch begründet. Tatsächlich waren mit der Polikarpov I-16 Rata und der Messerschmitt Bf 109 da bereits die wegweisenden Konstruktionen am spanischen Himmel erschienen – und die verkörperten Geschwindigkeit, Steigvermögen und Feuerkraft.

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Auch die Unteransicht des Modells zeigt die gelungene Formgebung des Originals – italienisches Design halt…

Klassenbeste

Fraglos aber stellte die neue C.R. 42 eine so erhebliche Weiterentwicklung zur C.R. 32 dar und zeigte sich als leistungsstärkster aller Doppeldecker-Jäger, dass die Entscheidung zur Massenfertigung zu jenem Zeitpunkt, übrigens auch auf Votum der italienischen Jagdflieger selbst, nachvollziehbar ist. Insgesamt 1.780 Stück aller Versionen verließen dann ab 1939 die Werkhallen und waren den zweiten Weltkrieg hindurch bei der Regia Aeronautica, aber auch in Ungarn, Schweden, Belgien und bei der deutschen Luftwaffe im Einsatz – neben ihrer intendierten Rolle als Abfangjäger auch als Nachtjäger, Jagdbomber, Trainer und in der Nahunterstützung des Heeres.

Zur Zeit ihrer Einführung mit durchaus modernen Werkstoffen und konstruktiver Finesse wie (stoffbespanntem) Metallgitterskelett, einem Dreiblatt-Metallpropeller und einem aerodynamisch verkleideten 14-Zylinder-Doppelsternmotor Fiat A.74 RC.38 versehen, wurde sie doch umgehend von den Ganzmetall-Eindeckern mit Einziehfahrwerk und meist Reihenmotor technisch und leistungsmäßig überholt – übrigens auch von italienischen Typen selbst. In Einsatznischen noch erfolgreich, war sie insgesamt schon bei Kriegseintritt Italiens ein zwar schönes und sauber konstruiertes, doch verwundbares Flugzeug.

Bei einer Länge von 8,26 m und einer Spannweite von 9,70 m flog sie bei einem maximalen Startgewicht von 2.295 kg gut 450 km/h schnell – in den Serienversionen.

In einem Versuchsexemplar hält sie bis heute den Rekord als schnellstes Doppeldeckerflugzeug der Welt: Im Zuge der Verwendung deutscher V-Motoren durch Italien wurde 1941 ein Exemplar der C.R. 42 mit einem Daimler-Benz DB 601A Reihenflugmotor bestückt, mit welchem sie 515 km/h erreichte. Zu einer Serienfertigung der „C.R. 42 DB“ kam es jedoch nicht – die wenigen importierten und in Lizenz gebauten Triebwerke wurden moderneren Konstruktionen wie der Fiat G. 50 (zur G.55) und der Macchi MC. 200 (zur MC. 202 & 205) zugewiesen.

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Im Herbst 1940 gaben C.R. 42 der italienischen Luftwaffe ein kurzes Gastspiel an der Kanalküste – eine heute fast vergessene Episode der Luftschlacht um England. Einen dieser Jäger zeigt unser Modell. Beachte die ergänzte Verspannung aus gezogenem Grat.

Ende einer Ära

Die tendenziell leichte Motorisierung und Bewaffnung italienischer Kampfflugzeuge zugunsten der Agilität limitierte schließlich auch hier den Einsatzerfolg. Zunächst mit je einem 7,9mm und 12,7mm MG armiert, bekamen spätere Versionen der Falco zwei schwere SAFAT-MG im Bug installiert. Auch diese Feuerkraft indes zeigte sich im Kriegsverlauf als immer weniger ausreichend.

Und doch schlugen sich die „Falken“ in den ersten rund 15 Monaten der italienischen Beteiligung am Krieg recht ordentlich, insbesondere vom südöstlichen Mittelmeerraum bis nach Nordafrika. 1941/´42 aber mussten sie leistungsmäßig endgültig aus der Tagjagd herausgezogen und als leichte Jagdbomber und Erdkämpfer genutzt werden. Als Fortgeschrittenentrainer, aber auch zur hellen Nachtjagd sowie für Nachtstöreinsätze zeigte sich die Fiat C.R. 42 dann noch bis Kriegsende erfolgreich, auch bei der deutschen Luftwaffe, die nach der italienischen Kapitulation 1943 etliches Fluggerät des ehemaligen Verbündeten übernahm bzw. beschlagnahmte und einsetzte.                                                 

Konnten wir Sie neugierig machen? Dann würden wir uns über Ihren Besuch im Luftfahrtmuseum gegenüber dem hannoverschen Messegelände freuen!             sb

 

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Eine C.R. 42 der deutschen Luftwaffe. Für Unterstützungsaufgaben stand sie dort ab 1943 bis Kriegsende im Einsatz. Fotografiert in der Vitrine von Fremd- und Beuteflugzeugen der LW in der Ausstellungshalle 2.

Mädchen für alles…

Die Vought OS2U Kingfisher

 

Vom Original zum Modell

Ein eigenständiger Teil der Sammlungen des Luftfahrtmuseums Hannover-Laatzen sind die über 1.000 Maßstabsmodelle, vornehmlich der internationalen Standards 1/72 und 1/48.

Solche originalgetreuen Miniaturen ermöglichen Betrachtern musealer Technikgeschichte den „Überblick“, nicht allein auf das einzelne Exponat (mitunter sogar als einzige Möglichkeit der dreidimensionalen Schau, wenn es kein erhaltenes Original mehr gibt), sondern auch auf Entwicklungslinien des Flugzeugbaus durch hier mögliche Reihung und Gegenüberstellung; manchmal schließen sie sogar Lücken in der Präsentation der Originale. Ihre kunsthandwerkliche Qualität allein ist ein Schauvergnügen.

In unserer Reihe ´Modell des Monats´ stellen wir Ihnen heute die Vought OS2U Kingfisher vor, das erste Eindecker-Katapultflugzeug der US Navy und eines der besten Mehrzweck-Marineflugzeuge der Luftfahrtgeschichte.

Das Modell:                                       Hin und her übers Meer

Vom US-Hersteller mpc nach der ursprünglichen Airfix-Gußform von 1967 in den 1980er- Jahren herausgebracht, war das ein durchdachter und passgenauer, kurz: ein schöner 1/72er Bausatz mit 65 Teilen und der Wahl zwischen einer farbenprächtigen Vorkriegsmaschine mit Fahrwerk und der Ausführung mit Zentralschwimmer aus dem zweiten Weltkrieg. Wir haben unseren Kit aus dem großen antiquarischen Fundus des Luftfahrtmuseums Hannover gebaut.

Das Original:                                      Mehrzweck, weltweit

1937 entworfen, flog der Prototyp dieses zweisitzigen Mehrzweck-Marineflugzeuges im Juli 1938. Zwei Jahre darauf erreichten die ersten Serienmaschinen die Einsatzverbände der US-Navy. Das erste amerikanische Katapultflugzeug in Eindecker-Auslegung wurde neben der Hauptversion als Schwimmerflugzeug auch mit Radfahrwerk produziert, und sowohl von schwimmenden Einheiten wie auch von Küstenflugplätzen aus eingesetzt – als Aufklärer, Flottenbeobachter und leichter Bomber, als Seenotretter, zur Küstenpatrouille und für Sonderaufgaben. „Mädchen für alles“ sagte man einmal dazu.

Insgesamt wurden gut 1.800 Stück in vier Hauptversionen gebaut; der „Eisvogel“ war das meistverwendete Katapultflugzeug auf US-amerikanischen Kreuzern und Schlachtschiffen im zweiten Weltkrieg und weltweit, zumeist jedoch im Pazifik anzutreffen. Die britische Royal Navy erhielt 1942 im Rahmen der Waffenhilfe rund 100 als „Kingfisher Mk I“ bezeichnete Maschinen.

Kompakt und stabil

Angetrieben wurde die OS2U von einen Pratt & Whitney R-985-SB3 Wasp Junior Sternmotor von 450 PS, welcher der Maschine bei einer Spannweite von 10,95 m, Länge von 10,25 m und einem Startgewicht von 2.722 kg eine Höchstgeschwindigkeit von 274 km/h verlieh. Ihre Einsatzreichweite betrug 1.850 km. Armiert war sie mit einem starren MG in der rechten Tragfläche und einem beweglichen MG für den Beobachter, beide vom Kaliber 7,62mm, sowie einsatzbedingt mit Bombenschlössern unter den Flächen für 2 Bomben oder Wasserbomben. Wie alle Marineflugzeuge kompakt und stabil gebaut, trotzte sie erfolgreich ebenso rauer See wie feindlichem Beschuss – und war damit bei ihren Besatzungen entsprechend beliebt.

Noch größere Verehrung freilich bezeugten der Kingfisher all jene von diesem Flugzeug und seiner Crew aus dem Wasser gezogenen abgeschossenen oder verunfallten Fliegern, und so bleibt sie neben ihrem Job als „Auge der Flotte“ auch als Lebensretter der US Navy in Erinnerung. 

sb

Konnten wir Sie neugierig machen, mehr zu entdecken? Dann würden wir uns über Ihren Besuch in der Ulmer Straße gegenüber dem hannoverschen Messegelände freuen!     

 

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Foto 1: Die OS2U Kingfisher mit Zentral- und Stützschwimmern von mpc in 1/72.

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Foto 2: Die Kabinenhauben waren auch im Flug zumeist teilweise geöffnet – im Falle eines Falles sicherte dies schnelles Ausbooten...

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Foto 3: Um die Schwimmerversion an Land zu bewegen, wurden Laufräder montiert – nicht zu verwechseln mit dem echten Fahrwerk der landgestützten Ausführung.

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Foto 4: Robust und gedrungen, dabei zweckmäßig konstruiert und durchaus gut proportioniert: der Kingfisher („Eisvogel“) war ein gelungener Entwurf.

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Foto 5: Unteransicht der OS2U mit Abwurfwaffen – auch in der bewaffneten Aufklärung und als Störflugzeug bewährte sich der Typ.

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Foto 6: Meerwasser und Sonnenlicht setzten der Lackierung zu und machten häufige Ausbesserungen nötig. Beachte das flexible MG unter den gegenläufig aufschiebbaren Haubenteilen.