Es war ein Kraftakt, dass riesige Triebwerk durch die volle Halle an seinem jetzigen Platz zu bringen. Aber die Mannschaft hat es geschafft.

Das Triebwerk steht nun hinten links in der Halle II und das Gestell hat auch den üblichen Anstrich bekommen. 

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Hier finden Sie mehr zu dem Transport (klicken Sie hier).

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Prinzipieller Aufbau eine (neueren) Mantelstrom-TL(rechts): Oben und unten strömt von vorn, die vom Bläser = fan angesaugte und teilverdichtete Luft am Kerntriebwerk vorbei, mittig wird das Kerntriebwerk mit weiter verdichteter Luft versorgt, die dann in der Brennkammer mit Treibstoff gezündet wird und dann expandiert. 

Dieses gezündete und sich massiv ausdehnende Luft-Treibstoffgemisch treibt die Turbine an, die mit dieser Energie den Bläser und die Verdichter antreibt. Das Gemisch  mit noch erheblicher Schubkraft verlässt dann Das Triebwerk und "schiebt" das Flugzeug. die 2 Wellen sind ineinander verbaut (S. Skizze: high and low pressure shaft). 

Das Nebenstromverhältnis (Anteil der Nebenstromluft zum Luftanteil des inne-ren Triebwerkes) betrug damals "nur" 30 %, heute über 80 %! 

Diese Neuerungen im Axial-Triebwerksbau führte zu einer deutlichen Schuber-höhung und Treibstoffersparnis (=Reichweitenverlängerung) und Lärmmin-derung, zusätzlich verbessert durch die rosettenartig verkleidete Schubdüse.

Eingebaut waren diese Triebwerke in der Handley Page Victor , Vickers VC 10 und in den Langstreckenversionen der Boeing B 707 und Douglas DC-8 (s.links)

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